Man wird mich schwer davon uberzeugen, daB die Geschichte die verlorenen Sohnes nicht die Legende dessen ist, der nicht geliebt werden wollte. Da er ein Kind war, liebten ihn alle im Hause. Er wuchs heran, er wuBte es nicht anders und gewohnte sich in ihre Herzweiche, da er ein Kind war.
Aber als Knabe wollte er seine Gewohnheiten ablegen. Er hatte es nicht sagen konnen, aber wenn er drauBen herumstrich den ganzen Tag und nicht einmal mehr die Hunde mithaben wollte, so wars, weil auch sie ihn liebten; weil in ihren Blicken Beobachtung war und Teilnahme, Erwartung und Besorgtheit; weil man auch vor ihnen nichts tun konnte, ohne zu freuen oder zu kranken, Was er aber damals meinte, das war die innige Indifferenz seines Herzens, die ihn manchmal fruh in den Feldern mit solcher Reinheit ergriff, daB er zu laufen begann, um nicht Zeit und Atem zu haben, mehr zu sein als ein leichter Moment, in dem der Morgen zum BewuBtsein kommt.